31 Mar
2026
Internationaler Susanna Roth Übersetzungswettbewerb 2026
Die Tschechischen Zentren und das Tschechische Literaturzentrum, Sektion der Mährischen Landesbibliothek in Brno, schreiben bereits zum 12. Mal den Internationalen Susanna Roth-Übersetzungswettbewerb aus. Der Wettbewerb ist nach der angesehenen Schweizer Bohemistin und Übersetzerin Susanna Roth (1950–1997) benannt, die sich in bedeutendem Maße um die Verbreitung der tschechischen Gegenwartsliteratur verdient gemacht hat. Anliegen des Wettbewerbs ist die kontinuierliche Förderung junger Übersetzer:innen und Bohemist:innen sowie die Unterstützung und Verbreitung der tschechischen Literatur im Ausland.
Zielgruppe
Tschechisch-Übersetzer:innen bis 40 Jahre (Geburtsjahr 1986 und jünger)
Übersetzungstext
Auszug aus „Všechno bude super“ (Alles wird super) von Eli Beneš
Preis
Mehrtägiger Aufenthalt in Tschechien (10.–17.7.2026) mit Fachseminaren und Begleitprogramm. Voraussetzung ist eine aktive Kenntnis der tschechischen Sprache.
Einsendeschluss: 31. März 2026
Bekanntgabe der Preisträger:innen: bis 15. Mai 2026
Nähere Informationen finden Sie unter diesem Link.
2026
Festival aller↔retour
Am 7. März 2026 findet in Fribourg das Festival aller↔retour statt. Warum ein Festival für literarische Übersetzung? Weltweit gibt es 193 Länder und fast siebentausend Sprachen. Als flächenmässig relativ kleines Land bringt es die Schweiz auf vier Landessprachen mit ganz eigenen Literaturtraditionen. Es liegt auf der Hand: Ohne Übersetzungen würden wir uns schwerlich verstehen.
Im Vorfeld des aller↔retour-Festivals für Übersetzung und Literatur (7. März 2026 in Freiburg) veranstaltet die ch Stiftung einen Übersetzungswettbewerb: Übersetzen Sie ein Buchzitat aus der ch Reihe in Ihre Muttersprache. Das kann eine der Landessprachen sein, muss es aber nicht. Auch kreative Übersetzungen sind willkommen! Unter den Einsendungen wird zwischen dem 1. Oktober 2025 und dem 15. März 2026 jede Woche ein Buch aus der ch Reihe verlost. Die Sätze stammen allesamt aus Büchern von Autorinnen und Autoren, die am kommenden Festival aller↔retour auftreten werden. Weitere Informationen, auch zur Wettbewerbsteilnahme, finden Sie hier.
2026
Texte ohne Grenzen / نصوص بلا حدود
Texte ohne Grenzen / نصوص بلا حدود
Ich möchte spüren, dass ich noch immer träume: Ein arabisch-deutscher Abend mit der syrischen Autorin Nour Al Abdullah
Moderation: Alice Grünfelder
Deutsche Lesung: Ivana Martinović
Regie: Zarina Tadjibaeva
Musikalische Umrahmung: Zaher Assaf, Oud, Geige
ab 17.00 Uhr: Barbetrieb
ab 18.00 Uhr: Orientalische Küche
19.30 Uhr: Veranstaltungsbeginn
Veranstaltungspartner: Kulturmarkt Zürich

Nour Al Abdullah wurde 1997 in Aleppo geboren und lebt seit 2019 in der Schweiz. In ihrer Lyrik und Kurzprosa erzählt sie unerschrocken und eindringlich von Krieg, von Verlust und von ihren Erinnerungen an Syrien. Neben ihrer schriftstellerischen Tätigkeit arbeitet Nour Al Abdullah beim Radio Stadtfilter in Winterthur und gestaltet dort einen arabischen Podcast (Safara).

Zaher Assaf stammt aus Damaskus und hat an der Musikhochschule klassische und orientalische Musik studiert. Er war Mitglied des syrischen Nationalphilharmonieorchesters und anderer Ensembles und hat mit zahlreichen bekannten Künstlerinnen und Künstlern aus der arabischen Welt zusammengearbeitet. Seit 1994 lebt Zaher Assaf in Europa; erst in Deutschland und seit 2007 in der Schweiz. Er hat viele Auftritte sowohl als Solokünstler als auch in diversen Ensembles, wie seiner eigenen Gruppe “El Farah” bestritten. Zudem ist er in Zürich als Musiklehrer für Geige, Oud und Perkussion tätig. Seine Leidenschaft für Musik treibt ihn an, Neues auszuprobieren wie auch neue Musikkompositionen zu erschaffen.

Die Veranstaltung wird unterstützt von Stadt und Kanton Zürich, Landis & Gyr Stiftung, UBS Kulturstiftung, Schweizer Kulturstiftung Pro Helvetia, Stiftung Temperatio.