Die Looren-Exzellenzstipendien richten sich an Übersetzerinnen und Übersetzer von Werken in der Schweiz schreibender Autorinnen und Autoren aller Epochen. Dazu gehören nebst Autoren und Autorinnen Schweizer Nationalität auch solche, die in der Schweiz langfristig literarisch tätig und wohnhaft sind.
Im Sinne der sprachlichen Diversität können Projekte mit allen Ausgangs- und Zielsprachen eingereicht werden. Mit Unterstützung der Max Geilinger-Stiftung, der Schweizer Kulturstiftung Pro Helvetia, der S. Fischer Stiftung und der Fondation Jan Michalski vergeben wir jedes Jahr insgesamt sechs Übersetzungsstipendien in der Höhe von je CHF 4'000.–. Jedes Stipendium ist an einen einmonatigen Aufenthalt im Übersetzerhaus Looren gebunden. Die Reisekosten übernimmt das Übersetzerhaus Looren.
Drei unserer sechs Stipendien haben eine besondere Bedeutung: Mit dem Regula Renschler-Exzellenzstipendium ehrt der Verein Übersetzerhaus Looren die Übersetzerin und Journalistin, auf deren Anregung hin das Übersetzerhaus Looren 2005 gegründet wurde. Das Carl Holenstein-Exzellenzstipendium finanziert die S. Fischer Stiftung im Andenken an den gleichnamigen Schweizer Kulturschaffenden, der Vorstandsmitglied der Stiftung war. Mit Unterstützung der Max Geilinger-Stiftung vergeben wir das Max Geilinger-Exzellenzstipendium mit dem Ziel, den Austausch zwischen dem angelsächsischen Raum und der Schweiz zu fördern.
Die Bewerbungsfrist für das Jahr 2026 abgelaufen.
Looren- und Max Geilinger-Exzellenzstipendien 2026
Ausgezeichnet wurden:
Latica Bilopavlović Vuković mit Lázár von Nelio Biedermann (Deutsch > Serbokroatisch)
Ergin Öpengin mit Le grand cahier von Ágota Kristóf (Französisch> Kurmandschi)
Stefania Zampiga mit The European Eel von Steve Elys (English > Italienisch) – Max Geilinger-Exzellenzstipendium